Das Institut

Das Maecenata Institut für Philanthropie und Zivilgesellschaft wurde 1997 gegründet und ist heute eine anerkannte außeruniversitäre Forschungseinrichtung. Es versteht sich als unabhängiger sozialwissenschaftlicher Think Tank und hat die Aufgabe, das Wissen über und das Verständnis für die Zivilgesellschaft (den sogenannten Dritten Sektor) durch eigene geistes- und sozialwissenschaftliche Forschungstätigkeit, akademische Lehre, entsprechende Publikationen sowie den Austausch zwischen Wissenschaft, Politik und Praxis zu fördern.

Forschungsschwerpunkte sind:

  • Zivilgesellschaft und Staat,
  • Zivilgesellschaft und bürgerschaftliches Engagement,
  • Zivilgesellschaft in anderen Forschungs- und Praxiskontexten,
  • Zivilgesellschaft in internationalen Kontexten,
  • Philanthropie und Stiftungswesen.

Das Institut legt Wert auf internationale Zusammenarbeit und Vernetzung. Das Institut verfügt über gute Kontakte zu Kolleginnen und Kollegen im In- und Ausland. Die Forschungstätigkeit erfolgt vielfach in Kooperation mit anderen Einrichtungen. Das Institut beteiligt sich an Gemeinschaftsvorhaben und internationalen Kooperationen und wirkt aktiv in Fachorganisationen und dergleichen mit.

Dauerprojekte

  • Lehre: Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin
    Lehrtätigkeit im Rahmen des gemeinsamen Masterstudiengangs Nonprofit-Management und Public Governance (MaNGo) der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (HTW) und der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin (HWR). Dozenten für das Seminar Stiftungsmanagement im Jahr 2014 waren: Dr. Rupert Graf Strachwitz, Christian Schreier und Thomas Ebermann.


Das Institut konzipiert selbst Forschungsvorhaben und beantragt hierfür die notwendigen Mittel. Es führt auch Forschungsaufträge aus und erarbeitet Studien, Gutachten und Stellungnahmen. Im Haus und anderswo erarbeitete Forschungsergebnisse werden in öffentlichen Colloquien zur Diskussion gestellt.

An den Projekten arbeiten haupt- und ehrenamtliche wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, assoziierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Fellows und Collegiatinnen und Collegiaten sowie wissenschaftliche und studentische Hilfskräfte mit.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiterinnen des Instituts sind in der Lehre in unterschiedlichen Studiengängen an fünf Hochschulen in Deutschland engagiert. Sie stehen darüber hinaus für Lehr- und Vortragsverpflichtungen an Universitäten, Akademien und anderen Stellen im In- und Ausland zur Verfügung.

Seit 2000 gibt es am Institut das Forschungscollegium, ein interdisziplinäres Lern- und Austauschforum für junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem deutschsprachigen Raum. Mitglieder sind unter anderem, aber nicht ausschließlich, Doktorandinnen und Doktoranden in den Disziplinen Soziologie, Politikwissenschaft, Europäische Anthropologie, Geschichte, Volks- und Betriebswirtschaft, Geographie usw.

Publikationsreihen des Instituts sind:

Die Reihen stehen auch anderen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zur Veröffentlichung ihrer Ergebnisse offen. Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Instituts publizieren zudem regelmäßig in Fachmedien im In- und Ausland.

Das Institut finanziert seine Forschungstätigkeit fast ausschließlich aus Drittmitteln, d.h. projektgebundenen Zuwendungen von Stiftungen sowie privaten und öffentlichen Zuwendungsgebern, beispielsweise dem Förderverein Zivilgesellschaftsforschung e.V. (FVZF). Es ist außerdem auf Spenden angewiesen.

Am Sitz des Instituts befindet sich auch die Maecenata Bibliothek, die größte Fachbibliothek zum Themenfeld Zivilgesellschaft, Bürgerengagement, Philanthropie und Stiftungswesen im deutschsprachigen Raum. Sie steht der Öffentlichkeit zur Nutzung zur Verfügung.

Bisher wurden über 60 einzelne Forschungsprojekte durchgeführt, aus denen über 300 Publikationen entstanden sind.

Zu den Projekten gehören beispielsweise: 

  • Religionsgemeinschaften und Zivilgesellschaft in Europa,
  • Zivilgesellschaft und Geflüchtete in deutschen Kommunen,
  • Stadtentwicklung, bürgerschaftliches Engagement und Zivilgesellschaft,
  • Reform des Stiftungs- und Gemeinnützigkeitsrechts,
  • Deutschland-Studie des Projekts Civicus Civil Society Index,
  • Deutschland-Studie des Projekts Roles and Visions of Foundations in Europe,
  • Fallstudien Deutschland und Österreich des Projekts Philanthropication through Privatization Spenden in interdisziplinärer Perspektive,

Aktuelle Meldungen aus dem Maecenata Institut

  • Neuerscheinung in der Reihe Maecenata Schriften: The House is in a State

    Neuerscheinung in der Reihe Maecenata Schriften: The House is in a State

    Neuerscheinung in der Reihe Maecenata Schriften | Band 19 | Antonia Karaisl von Karais: The House is in a State – Christian Wolff’s Oeconomica in the Context of Public Welfare (219 Seiten). Berlin/Boston: De Gruyter 2021
  • Veranstaltungsreihe: Zur Theorie der Zivilgesellschaft

    Veranstaltungsreihe: Zur Theorie der Zivilgesellschaft

    25.01.2021 | Online-Colloqium | Auftaktveranstaltung der Reihe "Zur Theorie der Zivilgesellschaft" mit PD Ansgar Klein. Der Begriff der Zivilgesellschaft wird heute weltweit verwendet. Was er genau beschreibt und wo er theoretisch fundiert ist, bleibt dennoch nicht unstrittig. Das Maecenata Institut hat sich in den letzten Jahren bemüht, eine einheitliche, brauchbare Arbeitsdefinition zu entwickeln. Damit ist jedoch die Debatte um eine Theorie der Zivilgesellschaft in keiner Weise zu einem Abschluß gekommen und sollte es auch nicht...
  • Zivilgesellschaft in der Schweiz – die omnipräsente Unbekannte

    Zivilgesellschaft in der Schweiz – die omnipräsente Unbekannte

    Observatorium 48 | 13.01.2021 | Fast alle Mitglieder von Gemeinderäten in der Schweiz präsidieren gleichzeitig einen oder mehrere Vereine. Und zahlreiche CEOs wirken ehrenamtlich in einem Stiftungsrat. Gleichzeitig sind die Existenz und die Rolle der Zivilgesellschaft in der Schweiz den wenigsten bewusst. Darum überrascht es wenig, dass Politik und Wirtschaft empört reagieren oder gar zu Sanktionen greifen, wenn sich zivilgesellschaftliche Akteure aktiv in gesellschaftspolitische Debatten einbringen.

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Kontakt:

Rupert Strachwitz

Dr. Rupert Graf Strachwitz
Direktor des Maecenata Instituts
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Siri Hummel

Dr. Siri Hummel
Stv. Direktorin des Maecenata Instituts
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Veranstaltungen

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