03.08.2022 I „Ohne Engagement keine Zivilgesellschaft, ohne Zivilgesellschaft keine Demokratie“
Christina Rebhahn-Roither, Voluntärin der Süddeutschen Zeitung, führte ein Gespräch, u.a. mit Rupert Graf Strachwitz, über die zivilgesellschaftliche Landschaft Deutschlands.
Der Artikel beleuchtet Ergebnisse einer Umfrage des Gallup Instituts. Diese zeigt, dass es von 2006 – 2021 in Deutschland, Österreich und Dänemark „ein[en] deutliche[n] Anstieg von Aktivitäten im zivilgesellschaftlichen Bereich“ gab.
Während der Pandemie zeigten mehr Deutsche die Bereitschaft, sich freiwillig zu engagieren und andere Menschen zu helfen. Strachwitz schätzt, dass dies in Deutschland für etwa die Hälfte der Bevölkerung zutrifft.
Er betonte, dass solches Engagement erforderlich für eine gesunde Demokratie ist: „Eine funktionierende Demokratie lebt entscheidend davon, dass es so ein Engagement gibt. Ohne Engagement keine Zivilgesellschaft, ohne Zivilgesellschaft keine Demokratie.“ Er hält ein weiterhin hohes zivilgesellschaftliches Engagement für möglich.
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