Auftaktveranstaltung: Neue Reihe „Zur Theorie der Zivilgesellschaft“

Datum
25.01.2021
18:00 Uhr - 19:00 Uhr


Der Begriff der Zivilgesellschaft in deutscher Übersetzung von civil society hat sich als gemeinsamer Oberbegriff für sehr heterogene kollektive Akteure im öffentlichen Raum durchgesetzt und wird heute weltweit verwendet. Was er genau beschreibt und wo er theoretisch fundiert ist, bleibt dennoch nicht unstrittig. Das Maecenata Institut hat sich in den letzten Jahren bemüht, eine einheitliche, brauchbare Arbeitsdefinition zu entwickeln und für diese zu werben. Sie beruhte auf einer Synthese von unterschiedlichen definitorischen Ansätzen und einer international anschlußfähigen Einordnung.

Damit ist jedoch die Debatte um eine Theorie der Zivilgesellschaft in keiner Weise zu einem Abschluß gekommen und sollte es auch nicht. Diese Debatte soll vielmehr bewußt weitergeführt werden – den Umständen geschuldet in einer Reihe von Online-Colloquia.

Zur Theorie der Zivilgesellschaft

Den Auftakt macht am

Montag, 25. Januar 2021, 18.00 – 19.00 h

PD Dr. Ansgar Klein

Geschäftsführer des Bundesnetzwerks Bürgerschaftliches Engagement

Ansgar Klein hat schon 2001 eine Monographie mit dem Titel ‚Der Diskurs der Zivilgesellschaft: ‚Politische Kontexte und demokratietheoretische Bezüge der neueren Begriffsverwendung‘ vorgelegt und sich seitdem beruflich und wissenschaftlich mit der Thematik auseinandergesetzt. Nach seiner Einführung gibt es Gelegenheit zur Diskussion, die von Dr. Rupert Graf Strachwitz, Direktor des Maecenata Instituts, moderiert wird.

Wir bitten um Anmeldung unter:

Anmeldung

Bitte lesen Sie sich den folgenden Lexikonbeitrag „Zivilgesellschaft im Ausnahmezustand: Corona und die Folgen“ (2020, Ansgar Klein) zur Vorbereitung durch.

Einwahldaten erhalten angemeldete Teilnehmer am Vormittag des 25. Januar.