Eine Kultur des Gebens ist in Saudi-Arabien omnipräsent. Jedoch wird Philanthropie spätestens seit 9/11 im saudischen Kontext zumeist als Instrument fundamentalistischer Ideologisierung und Finanzierung von internationalem Terrorismus dargestellt. Zugleich sind außerhalb der Landesgrenzen Einblicke in die äußerst lebendige wohltätige Praxis, die das alltägliche Leben zahlreicher Saudi-Araber prägt, rar. Ausgangspunkt dieser Studie ist die Beobachtung, dass Philanthropie ein immer stärker sichtbares und bedeutungsvolles Phänomen in der saudischen Gesellschaft darstellt. Auf der Grundlage einer empirischen Bestandsaufnahme der zentralen wohltätigen Organisationsformen in Djidda geht die Arbeit der Frage nach, wie sich die zunehmende Attraktivität dieses Engagements erklären lässt. Im Kontext seiner religiösen, polit-ökonomischen und rechtlichen Rahmenbedingungen werden die Dynamiken des philanthropischen Felds in Saudi-Arabien aufgezeigt und abschließend seine zentralen Akteure vorgestellt.
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