Mit „Die NGO-Debatte“ startet heute eine neue journalistisch unabhängige Podcastreihe, die grundlegendes Wissen über Zivilgesellschaft vermittelt und Orientierung in einem zunehmend komplexen und politisierten Umfeld schafft. Der Podcast erklärt faktenbasiert, verständlich und ohne Polemik, wie zivilgesellschaftliche Organisationen arbeiten, warum sie wichtig sind und weshalb sie immer stärker unter Druck geraten.
Zivilgesellschaft prägt das gesellschaftliche Leben in Deutschland wie kaum ein anderer Bereich. Gleichzeitig nehmen Missverständnisse, politische Zuspitzungen und öffentliches Misstrauen gegenüber NGOs und engagierten Menschen stetig zu. Die 551 parlamentarischen Fragen an zivilgesellschaftliche Organisationen verdeutlichen, wie groß die Wissenslücken rund um den sogenannten dritten Sektor sind.
Dem gegenüber steht die reale Bedeutung: 662.789 zivilgesellschaftliche Organisationen gestalten – Stand 2025 – das gesellschaftliche Zusammenleben in Deutschland maßgeblich mit, und rund 40 Prozent der Bevölkerung engagieren sich freiwillig. Aktuelle Studien zeigen jedoch zunehmenden Druck auf den Sektor, von medialen Verzerrungen über politische Eingriffe bis hin zu wachsender öffentlicher Skepsis.
„Die NGO-Debatte“ setzt genau hier an: Der Podcast bietet transparente, evidenzbasierte Einordnung, erklärt Strukturen und Abläufe und macht verständlich, wie Zivilgesellschaft funktioniert – und warum sie für Demokratie und gesellschaftlichen Zusammenhalt unverzichtbar ist.

Die NGO-Debatte ist eine journalistisch unabhängige Podcastreihe, die fundiertes Grundlagenwissen über die Zivilgesellschaft vermittelt und eine kompakte, gut verständliche Wissensbibliothek schafft.
Gemeinsam führen Victoria Strachwitz, Journalistin und Stiftungsrätin bei der Maecenata Stiftung, und Michael Seberich, Philanthropie-Berater und Geschäftsführer von Wider Sense, durch zentrale Fragen rund um NGOs: Wie arbeiten sie? Wie finanzieren sie sich? Welche Bedeutung haben sie für Staat, Demokratie und gesellschaftlichen Zusammenhalt? Der Podcast richtet sich an Engagierte, politisch Interessierte, Entscheidungsträger*innen sowie an skeptische Stimmen, die Orientierung im vielschichtigen Feld zivilgesellschaftlicher Organisationen suchen.
Mit transparenter, evidenzbasierter Einordnung und verständlicher Aufbereitung erklärt „Die NGO-Debatte“ komplexe Zusammenhänge, versachlicht die öffentliche Diskussion und macht die Bedeutung der Zivilgesellschaft für unsere Demokratie sichtbar.
Wir veröffentlichen alle zwei Wochen freitags eine neue Folge – überall, wo es Podcasts gibt.
Gefördert durch die Robert Bosch Stiftung und die Schöpflin Stiftung.
Im Gespräch mit Christian Popitz, Geschäftsführer des Zehlendorfer Turn- und Sportvereins von 1888 e. V.
„Vereine, kirchliche Gemeinschaften, alle NGOs, die versuchen, für die Gesellschaft tätig zu sein – das sind die Menschen, das ist die Gesellschaft. Und der Staat sollte unterstützend sein, weil wir den Freiraum schaffen für Menschen, auch in Krisen, damit das Leben eben weiter gehen kann.“
In dieser Folge sprechen Victoria Strachwitz und Michael Seberich mit Christian Popitz über zivilgesellschaftliches Handeln während des größten Stromausfalls der Nachkriegsgeschichte.
Argumenationshilfen
Links zur Folge:
Über den Berliner Stromausfall:
Interview mit Manuel Ostermann (DPolG):
Redaktionsschluss für die Folge war der 15.01.2026, 16:00 Uhr.
Impressum
Gefördert durch: Robert Bosch Stiftung und Schöpflin Stiftung
Eine Produktion von: Maecenata Stiftung und Wider Sense
Redaktion & Konzept: Victoria Strachwitz, Michael Seberich
Produktionsteam: Lisa Klisch (verantwortlich), Anna Henke, Ansgar Gessner, Sascha Nicke, Pauline Theresa Fritz
Gestaltung: Jörg Solzbacher, Lisa Klisch

Neue Folgen erscheinen nach der Winterpause ab dem 16. Januar alle zwei Wochen.
Gefördert durch die Robert Bosch Stiftung und die Schöpflin Stiftung.