30.05.2024 | Richtlinien für die erfolgreiche Umsetzung von Klimapartizipationsprojekten veröffentlicht
Das im Rahmen des EU-Förderprogramms CERV-2022-CITIZENS-CIV geförderte Kooperationsprojekt Youth Shaping Climate Policy (YSCP) adressiert die dringende Notwendigkeit, junge Menschen in die Klimapolitik einzubeziehen und zu befähigen. Das Hauptziel von YSCP ist es, die Perspektiven junger Menschen in die Gestaltung nachhaltiger und umweltfreundlicher Politik auf europäischer Ebene einzubringen und so positive Veränderungen zu bewirken.
- Hybride Veranstaltungsformate: Online-Veranstaltungen bieten die Möglichkeit, geografische Barrieren leicht zu überwinden und eine breite Beteiligung zu gewährleisten. Allerdings ist die Motivation zur Teilnahme oft begrenzt. In den Workshops wurde daher auf hybride Formate gesetzt, die sowohl eine physische (z.B. in Schulen) als auch eine virtuelle Teilnahme ermöglichen.
- Sprachbarrieren beachten: Obwohl die Workshops weitgehend in englischer Sprache abgehalten werden konnten, wurde die Erfahrung gemacht, dass die Beteiligung an den Diskussionen in englischer Sprache bei den jungen Teilnehmenden oft verhalten war. Kleingruppengespräche in der Muttersprache ermöglichen einen niederschwelligen Zugang und anregende Diskussionen.
- Hintergrundwissen: Bei der Konzeption der Workshops ist zu berücksichtigen, dass das Hintergrundwissen zu Klimapolitik und Klimawandel sehr unterschiedlich sein kann. Durch Zusatzmaterialien, Vorabbefragungen und Impulsreferate können diese Wissensunterschiede ausgeglichen werden.
- Diverse Speaker*innen: Es ist wichtig, dass sich die Teilnehmenden mit den Speaker*innen identifizieren können und diese im Umgang mit jungen Menschen geschult sind. Diversität spielt dabei eine entscheidende Rolle. In den Workshops wurde darauf geachtet, nicht nur Speaker*innen mit professionellem Hintergrund einzuladen, sondern auch junge Aktivist*innen, um die Nähe zu den jungen Menschen zu erhöhen.
- Junge Menschen sind nicht nur Konsument*innen: Junge Menschen neigen dazu, ihre Rolle im Klima- und Umweltschutz auf eine Konsument*innenrolle zu beschränken. Es ist wichtig zu betonen, dass politische Partizipation unerlässlich ist, um systemische Veränderungen zu erreichen. Es ist entscheidend, dass junge Menschen die Bedeutung ihrer politischen Partizipation erkennen und verstehen, dass ihre Konsumentscheidungen allein nicht ausreichen, um die Klimakrise zu bewältigen.
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