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24.11.2026

Externe Veranstaltung

Der Anti-NGO Diskurs

#Online-Veranstaltung

Wie entsteht der zunehmende Druck auf zivilgesellschaftliche Organisationen? Welche Strategien stecken hinter ihrer öffentlichen Diskreditierung, und wie können wir als engagierte Menschen und Organisationen damit umgehen?

Zivilgesellschaftliches Engagement gerät zunehmend unter Druck. Machtstrukturen, öffentliche Diffamierung, die Infragestellung der Legitimität gemeinnütziger Arbeit und gezielte Spaltungstendenzen stellen engagierte Menschen und Organisationen vor große Herausforderungen. Besonders betroffen sind diejenigen, die sich für Menschenwürde, gesellschaftliche Teilhabe, Vielfalt und eine offene, demokratische Gesellschaft einsetzen.

In einem gesellschaftlichen Klima, das zunehmend von einem Rechtsruck geprägt ist, braucht es deshalb Räume für Information, Austausch und gegenseitige Stärkung. Denn Vernetzung ist mehr als Kontaktpflege: Sie ist ein wichtiger Bestandteil demokratischer Infrastruktur.

Gemeinsam mit Dr. Sascha Nicke und Finn Büttner von der Maecenata Stiftung laden die Fabian Salars Erbe e.V. und der Initiative: Vielfalt.Jetzt! zu einer kostenlosen Online-Veranstaltung ein, die sich mit dem Anti-NGO-Diskurs auseinandersetzen. Im Mittelpunkt stehen wissenschaftliche Perspektiven, Erfahrungen aus der Praxis und die gemeinsame Frage, wie wir einer zunehmenden Delegitimierung zivilgesellschaftlichen Engagements begegnen können.

Die Veranstaltungen bieten Raum, Hintergründe zu verstehen, Wissen zu teilen, Erfahrungen auszutauschen und gemeinsam Handlungsoptionen zu entwickeln. Sie möchten dazu ermutigen, miteinander statt übereinander zu sprechen, solidarische Netzwerke zu stärken und der pauschalen Infragestellung zivilgesellschaftlicher Arbeit gemeinsam entgegenzutreten.

Denn eine starke Demokratie braucht eine starke, unabhängige und gut vernetzte Zivilgesellschaft. Und niemand sollte mit den Herausforderungen des eigenen Engagements allein bleiben.

Anmeldung per Mail.

Die Veranstaltung wird im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ über die Partnerschaft für Demokratie Bensheim gefördert.