21. Dezember 2015> 21. Dezember 2015>

Befragung: Mehr Spenden, weniger Geschenke

Von Januar bis September 2015 haben die Bundesbürger knapp 14 Prozent mehr Geld gespendet als im Vergleichszeitraum im Vorjahr, meldet die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK). Den größten Anteil an der Steigerung hätten humanitäre Projekte - also die vom Erdbeben betroffenen Hilfsempfänger in Nepal und die Flüchtlinge in Deutschland. Ein Minus prognostiziert die GfK dagegen für das Weihnachtsgeschäft. Für Geschenke werden die Deutschen demnach durchschnittlich vier Prozent weniger ausgeben als im Vorjahr. Die Daten erhebt die GfK aus einer Befragung von 10.000 deutschen Privatpersonen. Nicht erhoben werden allerdings Erbschaften und Unternehmensspenden, Stiftungsneugründungen und Großspenden über 2.500 Euro.
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21. Dezember 2015> 21. Dezember 2015>

Flüchtlinge: Kiron University – kostenloses Studium

Mit rund einer halben Million Euro an Spendengeldern für Stipendien ist die Kiron University jetzt an den Start gegangen. Sie bietet Flüchtlingen in Deutschland ein kostenloses dreijähriges Studium an, mit dem sie schon beginnen können, bevor sie alle Unterlagen vorweisen können. Das Konzept sieht vor, zunächst zwei Jahre lang Online-Kurse an der Kiron University zu belegen. Dann erst müssen die erforderlichen Nachweise zur Studienbefähigung vorliegen. Das dritte Jahr soll an einer Partneruniversität absolviert werden, beispielsweise an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) Aachen, der Hochschule Heilbronn oder der Open University of West Africa (OUWA). Die Kiron University ist eine private Initiative eines Berliner Psychologiestudenten mit einem 48-köpfigen Kernteam aus Flüchtlingen, Studierenden, Akademikern und Unternehmern, denen 200 Freiwillige zur Seite stehen. Die halbe Million Euro hat das Projekt auf der Crowdfunding-Plattform startnext eingeworben; das Geld reicht für den Start, aber das eigentliche Ziel von 1,2 Millionen Euro wurde verfehlt.
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21. Dezember 2015> 21. Dezember 2015>

Studierende: Mehr als die Hälfte engagiert sich

Gesellschaftliches Engagement ist für viele Studierende selbstverständlich. In der Online-Umfrage CampusBarometer 2015 gaben 59 Prozent von mehr als 6.200 Befragten an, sich neben dem Studium ehrenamtlich zu betätigen. Von ihnen setzten sich 63 Prozent für soziale Zwecke ein, 26 Prozent waren in kulturellen Projekten aktiv. Nur 13 Prozent engagierten sich politisch. Von denjenigen, die sich nicht engagieren, gaben die meisten Befragten Zeitmangel, teilweise wegen Nebenjobs, als Grund an. Rund ein Drittel von ihnen befürchtete, durch Engagement könne das Studium leiden. Allerdings hat das Engagement dieser Umfrage zufolge keine Auswirkungen auf die Dauer des Studiums. Die Daten hat die Deutsche Bildung AG erhoben, ein Unternehmen, das Studienkredite aus Studienfonds vergibt.
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21. Dezember 2015> 21. Dezember 2015>

Tafeln: Kapazitätsgrenzen erreicht

Die Tafeln haben Geld vom Staat gefordert, weil die große Zahl hilfesuchender Flüchtlinge sie an ihre Kapazitätsgrenzen bringt. Zugleich verwahrte sich der Bundesverband Deutsche Tafel e.V. in seiner Erklärung vom 4. Dezember 2015 dagegen, Flüchtlinge abzuweisen. Die Tafeln fordern für Dolmetscher, Flüchtlingsbetreuer und Koordinatoren finanzielle Hilfe, nach eigenen Angaben zum ersten Mal seit ihrem Bestehen. Zudem bräuchten die rund 60.000 ehrenamtlichen Helfer Schulungen. Derzeit kommen nach Angaben des Bundesverbandes zusätzlich zu den bisherigen 1,5 Millionen Hilfesuchenden noch mehr als 200.000 Flüchtlinge zu den Essensausgabestellen und Läden der Tafeln. Bundesweit gibt es 900 Tafeln.
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21. Dezember 2015> 21. Dezember 2015>

Österreich: Gemeinnützigkeitsrecht reformiert

Die österreichische Regierung hat ein Gesetz vorgelegt, das das Gemeinnützigkeitsrecht des Landes reformiert. Es soll die Gründung neuer Stiftungen erleichtern und es erlaubt, dass gemeinnützige Organisationen an andere gemeinnützige Organisationen spenden, sofern diese groß genug sind. Außerdem sollen Spenden an Kultureinrichtungen sowie an Forschungsförderungseinrichtungen abzugsfähig werden. Wenn die Reform den Bundesrat passiert, kann das Gesetz 2016 in Kraft treten. Vertreter von wissenschaftlichen Einrichtungen in Österreich erhoffen sich größere Zuwendungen aus privaten Vermögen durch die neue Rechtslage.
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21. Dezember 2015> 21. Dezember 2015>

Reich ist nicht spendabel

Die großzügigsten Menschen der Welt leben in Myanmar. Sie spenden und helfen am meisten. Deshalb schneidet das Land auch am besten ab im World Giving Index Top 20 der Charity Aid Foundation (CAF). Die USA halten noch mit auf dem zweiten Platz, auch Irland, Kanada und Neuseeland behaupten sich auf oberen Tabellenplätzen. Abgeschlagen auf dem 20. Platz befindet sich dagegen Deutschland, noch hinter Ländern wie Sri Lanka, Iran und Thailand. Wer sich hierzulande jetzt ein Beispiel an den Menschen in Myanmar nehmen möchte, sei noch darauf hingewiesen, dass der Großteil der dortigen Spenden religiöser Natur ist und buddhistischen Klöstern und Tempeln zugutekommt.
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21. Dezember 2015> 21. Dezember 2015>

Greenpeace Indien kann wieder arbeiten

Die Umweltorganisation Greenpeace kann in Indien wieder arbeiten, nachdem die Behörden ihr die Zulassung Anfang November 2015 entzogen hatten. Sie warfen Greenpeace Betrug und Buchfälschung vor. Ein Gericht in Chennai setzte den Beschluss aus. Die indischen Behörden haben in diesem Jahr rund 9.000 Nichtregierungsorganisationen die Lizenz entzogen.
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21. Dezember 2015> 21. Dezember 2015>

Aktuelle Ausgabe des Digitalmagazins "Zeitwert" des Generali Zukunftsfonds

Die aktuelle Ausgabe des Digitalmagazins "Zeitwert" ist erschienen. In einem ausführlichen Interview gewährt der große Alternsforscher Prof. Dr. Dr. Andreas Kruse ungewöhnlich offene Einblicke in sein Denken, Leben und Arbeiten. Außerdem wird aktuell über den Deutschen Engagementpreis und über zahlreiche spannende Entwicklungen aus Kooperationen und Projekten - unter anderem über die  Gründung einer neuen Bürgerplattform in Köln, die Premiere des Films "Sputnik Moment" und die internationale Reise, auf die sich die Ausstellung "Dialog mit der Zeit" gerade begibt. Und wie immer gilt: "Zeitwert" ist kein Newsletter, sondern ein gestaltetes Magazin, so bunt wie das Engagementleben selbst.
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21. Dezember 2015> 21. Dezember 2015>

A Practical Guide to Adding Value through Non-Financial Support

European Venture Philanthropy Association (Ed.)
A Practical Guide to Adding Value through Non-Financial Support

21. Dezember 2015> 21. Dezember 2015>

Bericht: Strategietreffen "Nach dem Post-2015-Gipfel der UN" – Konsequenzen der 2030 Agenda für die deutsche Zivilgesellschaft

Im Anschluss an die Perspektivtagung kamen Vertreter/innen der Zivilgesellschaft am 13. Oktober in Berlin zusammen, um mögliche Konsequenzen, Strategien und Kooperationen der Zivilgesellschaft für die Umsetzung der 2030 Agenda zu diskutieren.
>> zum Bericht (PDF)

14. Dezember 2015> 14. Dezember 2015>

Beitrag von Christian Schreier im Stiftungsmagazin der BW-Bank

In seinem Beitrag "Einfach spenden über Ländergrenzen hinweg" im Stiftungsmagazin der Baden-Württembergischen Bank (Ausgabe II/2015) erläutert Christian Schreier die Funktionen des Stiftungsnetzwerks Transnational Giving Europe (TGE).
>> zum Beitrag auf S. 9f.

17. Dezember 2015> 17. Dezember 2015>

MAECENATA NOTIZEN III/2015

Die neuen Notizen (III/2015) sind erschienen!

>> hier downloaden als PDF

15. Dezember 2015> 15. Dezember 2015>

Engagiert für die Kommune von morgen: das 6. Symposium "Potenziale des Alters"

Bereits zum sechsten Mal richtete die Körber-Stiftung am 19. und 20. November 2015 das Symposium »Potenziale des Alters« aus. Rund 140 Vertreterinnen und Vertreter aus Kommunen, Behörden, Initiativen und Wissenschaft kamen im KörberForum und im Bergedorfer Haus im Park zusammen, um über die Rolle Älterer und die Bedeutung ihres Engagements zu diskutieren. Anja Paehlke, Mitglied des Vorstands der Körber-Stiftung, brachte die Fragestellungen der Tagung zu Beginn auf den Punkt: Was ist die Rolle der Generationen 60+ in unseren Gemeinwesen? Was bewegen Ältere vor Ort mit ihrem Engagement? Und: Welches Engagement brauchen wir zukünftig, auch und gerade im demografischen Wandel? Myung Lee, Geschäftsführerin der US-amerikanischen Initiative »Cities of Service«, betonte in ihrem Impulsvortrag die Notwendigkeit der Balance zwischen bürgerschaftlichem Engagement »von unten« und angemessener Engagementpolitik »von oben«. Thomas Klie, Vorsitzender der 2. Engagementberichtskommission der Bundesregierung, präsentierte aktuelle Forschungsergebnisse und fasste die Arbeit der Engagementberichtskommission zusammen. Es folgten gemeinsame Diskussionsrunden zu verschiedenen Themenfeldern im Bereich Engagement und Alter sowie Lernforen mit ausgewählten good practice-Beispielen aus Großbritannien, Irland, Slowenien und der Schweiz. In einer abschließenden Podiumsdiskussion wurden die großen Linien der Engagementförderung im Allgemeinen und der von Älteren im Speziellen diskutiert. Eine ausführliche schriftliche Dokumentation des Symposiums sowie Audios, Videos und Vortragsfolien der Einzelbeiträge sind ab sofort verfügbar.
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14. Dezember 2015> 14. Dezember 2015>

Spenden vor dem Jahreswechsel 2015/2016

Sie möchten noch im Jahr 2015 eine Spende für eine im Rahmen unseres Transnational Giving Programms geförderte Organisation tätigen? Gerne geben wir Ihnen zu den Möglichkeiten persönlich Auskunft. Für den Fall, dass Sie uns in diesem Jahr nicht mehr erreichen sollten, finden Sie alle Informationen in diesem >> Infoblatt (PDF) oder unter www.maecenata.eu/spenden.
FROHE WEIHNACHTEN und einen guten Start ins Jahr 2016 wünscht Ihnen Ihr Team von Transnational Giving!

10. Dezember 2015> 10. Dezember 2015>

Aktuelle Fragen der Engagementpolitik: Rolle des Engagements in zivilgesellschaftlichen Willkommensbündnissen

Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e. V. (Hrsg.)
Aktuelle Fragen der Engagementpolitik: Rolle des Engagements in zivilgesellschaftlichen Willkommensbündnissen

10. Dezember 2015> 10. Dezember 2015>

Qualitätssiegel für gute Treuhandstiftungsverwaltung

Noch bis zum 31. Dezember 2015 können TreuhänderInnen das seit 2014 vergebene Qualitätssiegel für gute Treuhandstiftungsverwaltung beantragen. Bislang haben sich 15 TreuhänderInnen durch einen vom Bundesverband Deutscher Stiftungen berufenen Vergabeausschuss prüfen und zertifizieren lassen. Diese 15 TreuhänderInnen verwalten zusammen über 1.000 Treuhandstiftungen mit einem Vermögen von über 800 Millionen Euro. Die ausgezeichneten TreuhänderInnen kommen aus unterschiedlichen Sektoren - kirchliche, lokale, themenverbundene und themenoffene TreuhänderInnen können das Siegel ebenso beantragen wie Universitäten, Banken oder Kanzleien. TreuhänderInnen, die sich ab dem 1. April 2016 mit dem Qualitätssiegel zeigen wollen, müssen ihren Antrag bis zum Ende dieses Jahres beim Deutschen StiftungsService, einer hundertprozentigen Tochtergesellschaft des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen, einreichen.
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10. Dezember 2015> 10. Dezember 2015>

Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt! Praxis-Leitfaden für Unternehmen

Charta der Vielfalt e.V. (Hrsg.)
Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt! Praxis-Leitfaden für Unternehmen

10. Dezember 2015> 10. Dezember 2015>

IT-Report für Non-Profits 2015

Stifter-helfen.de – IT für Non-Profits
IT-Report für Non-Profits 2015

9. Dezember 2015> 9. Dezember 2015>

"Der Bürgerdialog der Bundesregierung oder das Märchen vom guten Leben"

Dr. Rupert Graf Strachwitz kommentiert die von der Bundesregierung initiierte Bürgerdialog-Initiative "Gut leben in Deutschland".
>> zum Beitrag (PDF)

9. Dezember 2015> 9. Dezember 2015>

Faktencheck Tunesien: Nobelpreis für die Zivilgesellschaft – ein arabisches Land auf dem steinigen Weg zur Demokratie

Bertelsmann Stiftung (Hrsg.)
Faktencheck Tunesien: Nobelpreis für die Zivilgesellschaft – ein arabisches Land auf dem steinigen Weg zur Demokratie

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