Presseinformation: Maecenata Stiftung positioniert sich neu

Berlin, 16. Dezember 2014. Im Jahr 2014 hat die Maecenata Stiftung ihre Arbeit intern evaluiert und daraus Schlüsse für ihre künftige strategische Ausrichtung gezogen. Die Reputation des Maecenata Instituts als Forschungseinrichtung und Think-Tank und seine Erfahrung in Forschungsunterstützung, Forschung, Lehre und Politikberatung, sein relativ hoher Bekanntheitsgrad und gutes Netzwerk bildeten ebenso wichtige Ausgangspunkte der Überlegungen wie die starke Zunahme der zweckgebundenen transnationalen Spenden im Programm Maecenata International und die ersten sehr positiven Erfahrungen im Projekt Europa Bottom-Up. Es galt u.a. zu klären, ob das Selbstverständnis der Stiftung als passive Trägerin unterschiedlicher Programme zu korrigieren war. Einfluß auf die Überlegungen hatten Erkenntnisse aus dem internationalen wissenschaftlichen und politischen Diskurs, in den die Stiftung mit allen Einrichtungen und Programmen eingebunden ist, Erfahrungen wie die Lösung des Maecenata Instituts von der Humboldt Universität, die Entwicklung des Projekts ‚Zentrum für Zivilgesellschaftsforschung’, die Konkretisierung von Kooperationsoptionen, die maßgebliche Förderung durch einen neuen Partner, Kontakte mit alten und neuen Partnern und andere Faktoren.

 

Im Ergebnis versteht sich die Stiftung heute als pro-aktive Stiftung. Sie wird in Zukunft alle Aktivitäten stärker aufeinander beziehen und eine Scharnierfunktion zwischen Wissenschaft und öffentlicher Debatte wahrnehmen. Eine Markierung als normative Aktionsforschung wird sie dabei nicht scheuen. Sie will an Kernthemen der gesellschaftlichen Entwicklung Europas mitarbeiten, die Debatte um den Stellenwert der Zivilgesellschaft beeinflussen und an intersektoralen Debatten teilhaben. Um diese Ziele zu erreichen, wird sie ihre Forschungsziele neu definieren, die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses aufrecht erhalten, ihre europäischen und internationalen Aktivitäten ausbauen und verstärkt mit Partnern zusammenarbeiten.

 

Hierzu wurden bereits eingeleitet:

  • die Bündelung aller Stiftungstätigkeiten am Standort Berlin (ab 1. Januar 2015),
  • die Beteiligung an der Humboldt Viadrina Governance Platform (seit August 2014),
  • die Gründung des Mediendienstes Zivilgesellschaft-Info (am 1. September 2014),
  • die Berufung von Dr. sc. Eckhard Priller zum wissenschaftlichen Co-Direktor (ab 1. Januar 2015),
  • Bemühungen um die Rückgewinnung der Fachbibliothek zu Zivilgesellschaft und Philanthropie.

 

Weitere Maßnahmen werden folgen.

 

Die aktuelle Aufstellung der Stiftung zeigt dieses Organigramm:

Organigramm final

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

>> Download (PDF)