Presseinformation: Maecenata will transnationales Spenden erleichtern

Die Maecenata Stiftung baut ihr internationales Spendentransferprogramm im Verbund mit 16 europäischen Partnern weiter aus. Dies hat der Vorstand am 22. November beschlossen. Unter dem Titel TRANSNATIONAL GIVING will die Stiftung, der führende Anbieter dieser Dienstleistung in Deutschland, das transnationale Spenden bekannter machen.

 

Seit 15 Jahren ermöglichen Stiftungen in ganz Europa als Partner im Netzwerk TRANSNATIONAL GIVING EUROPE, Spenden ins Ausland am Wohnsitz des Spenders steuerlich geltend zu machen, indem sie sie entgegennehmen und an die vom Spender bestimmten Empfänger weiterleiten. Maecenata ist seit 2000 der deutsche Partner in diesem Netzwerk. Mit der Abwicklung war zuletzt DSZ Süd GmbH, München, beauftragt. Zum 1. Januar 2015 übernimmt die Stiftung das Programm in eigene Regie. Vorstands-vorsitzender Rupert Graf Strachwitz sagte: „Wir können bei der Weiterentwicklung auf 30 Jahre Erfahrung in der Beratung und Forschung zum Stiftungs- und Spendenwesen zurückgreifen.“

 

TRANSNATIONAL GIVING ist notwendig, weil die Finanzbehörden Spenden ins Ausland gar nicht oder nur unter sehr erschwerten Bedingungen zulassen. Andererseits ist die Lebenswelt vieler Bürger heute transnational. Beispielsweise betreiben englische und amerikanische Universitäten erfolgreich Fundraising bei deutschen Absolventen. Andererseits sammelt das World Food Programme der Vereinten Nationen weltweit Spenden ein. Die Partner des Netzwerks unterstützen sich gegenseitig bei der Überprüfung der Empfänger, der Abwicklung der Spenden und der Einholung der Rechenschaftsberichte. Das von der Maecenata Stiftung angebotene Verfahren ist mit den Finanzbehörden abgestimmt und mehrfach ohne Beanstandungen geprüft worden.

 

In den letzten Jahren ist die Summe der Spenden stark angestiegen. Wurden 2013 insgesamt aus Deutschland 2,9 Mio. Euro an ausländische Empfänger weitergeleitet, waren es im 1. Halbjahr 2014 schon 5,4 Mio. Euro. Der Anteil der Spenden, die im Rahmen des Netzwerks aus Deutschland kamen, betrug 2013 27,2 %. Der offensichtliche Bedarf ermutigt die Stiftung, seine Bemühungen zu verstärken. Eine Kampagne des Netzwerks soll den Bekanntheitsgrad bei möglichen Empfängern und Spendern verbessern.

 

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Für Fragen steht zur Verfügung:
Christian Schreier

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