Colloquienreihe: Vermögen und Verantwortung (2012 abgeschlossen)

Seit seiner Gründung im Jahr 1997 führt das Maecenata Institut immer wieder Colloquien zu aktuellen und theoretischen Fragestellungen aus dem Arbeitsfeld des Instituts durch. Die Colloquien sollen in relativ kleinem Kreis eine ausführliche Diskussion zu einem Thema ermöglichen, in das überwiegend Referenten, die nicht dem Institut angehören, einführen. Zu jedem Colloquium wird ein Protokoll erstellt, das, wenn möglich, veröffentlicht wird (bspw. in der Zeitschrift für Stiftungs- und Vereinswesen ZStV oder in der Reihe OPUSCULA des Maecenata Instituts). Die Teilnahme steht jedermann nach Anmeldung (möglichst bis eine Woche vor der Veranstaltung) offen.
Im Herbst 2012 wurde sich in diesem Rahmen mit dem Beziehungsgeflecht zwischen Vermögen und Verantwortung auseinandergesetzt.

 

I. „Elemente einer neuen Vermögenskultur" mit Dr. Kurt Anschütz
Dr. Kurt Anschütz sprach am 07. September 2012 über „Elemente einer neuen Vermögenskultur – Philanthropisches Handeln als Eigensinn. Überlegungen aus der Stadtteilarbeit in zwei Berliner Bezirken".

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II. „Über die Philanthropen unter den Reichen" mit Miriam Ströing, M.A.
Am 16. Oktober 2012 berichtete Miriam Ströing M.A. in einem Vortrag mit dem Titel: „Über die Philanthropen unter den Reichen" über Thesen aus ihrer Dissertation, die sie mit Datensätzen der Studie „Vermögen in Deutschland" (ViD), an deren Erstellung sie ebenfalls beteiligt ist, aus Perspektive der Vermögensforschung erstellt.

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III. „Menschliches Begehren oder die Suche nach dem Glück" mit Prof. Dr. Christa Rhode-Dachser
Am 16. November 2012 wurde die Colloquienreihe mit dem Vortrag „Menschliches Begehren und die Suche nach Glück – eine psychoanalytische Perspektive" von der Psychoanalytikerin Professor Dr. Christa Rohde-Dachser abgeschlossen. Sie stellte Erklärungsansätze dar, die sich dem Problem der Glückssuche als Handlungsmotivation annäherten. Im Vordergrund stand dabei die Frage, ob die Suche nach Glück ein idealisiertes, illusorisches Unternehmen sei, oder ob es sich dabei um einen Ausdruck basaler Hoffnung handele. In der anschließenden Diskussion wurden die Thesen auf den Bereich der Philanthropie übertragen.

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Die Reihe wurde ermöglicht durch eine Förderung des >> Fördervereins Zivilgesellschaftsforschung e.V.